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Mauritius gehören neben der Hauptinsel auch mehrere kleinere Inseln, wie Rodrigues und Amber Island. Die offizielle Sprache auf Mauritius ist Englisch, die meisten Bewohner sprechen jedoch eine kreolische Sprache die durch zahlreiche französische Einflüsse geprägt wurde. Mauritius war in seiner Geschichte sowohl portugiesische als auch niederländische, französische und britische Kolonie. Großbritannien entließ das Land im Jahr 1958 schließlich in die Unabhängigkeit. Heute ist Mauritius eines der reichsten und politisch stabilsten Länder des afrikanischen Kontinents.
Die Spuren der jahrhundertelangen Kolonialherrschaft zeigen sich überall auf Mauritius. So gibt es zahlreiche gut erhaltene Gebäude im Kolonialstil, wie zum Beispiel die französische Kapelle Notre Dame Auxiliatrice am Cap Malheureux. Dieses kleine Fischerdorf liegt im Norden der Insel und bietet eine schöne Aussicht auf drei der Küste vorgelagerte Vulkaninseln. Auch die Küche des Landes enthält neben kreolischen Einflüssen viele europäische Elemente, so gibt es mehrere gute französische Restaurants. Das Klima auf den Inseln ist tropisch, die Temperaturen sind das ganze Jahr konstant und liegen bei durchschnittlich 24 Grad Celsius.
Die Hauptinsel hat eine Küstenlänge von 200 Kilometern, davon sind 170 Kilometer weißer Sandstrand. Besonders im Norden der Insel finden sich sehr lange Strandabschnitte, während es im Süden viele einsame Buchten und eine malerische Felsküste gibt. Im Inselinneren liegt der Black River Gorges Nationalpark, hier befinden sich die letzten großen Waldgebiete der Hauptinsel die über ein Netz von Wanderwegen zugänglich sind. Auf der Ostseite der Hauptinsel liegt die Ile aux Cerfs, eine Koralleninsel mit zahlreichen Stränden und guten Wassersportmöglichkeiten. Auf der Insel gibt es keine Unterkünfte, man kann sie aber bequem mit dem Boot erreichen.